Polizeiherrschaft und Zwangsarbeit NS-Zeit in der Region Osnabrück
Die Gedenkstätten Augustaschacht und Gestapokeller bilden durch ihre historische Verbindung und die erhaltene Bausubstanz ein einzigartiges Ensemble mit besonderen und vielfältigen Lernmöglichkeiten über die Region Osnabrück hinaus.
![]()
In der Region Osnabrück befinden sich zwei Erinnerungsorte, die durch ihre Vorgeschichte im Nationalsozialismus eng miteinander verbunden sind: Die Gedenkstätte Gestapokeller in Zellen der ehemaligen Geheimen Staatspolizei (Gestapo) im Schloss im Herzen der Stadt Osnabrück, die Gedenkstätte Augustaschacht in Gebäuden des früheren Arbeitserziehungslagers (AEL) Ohrbeck in Hasbergen im Landkreis Osnabrück – beide nur ca. 9 Kilometer voneinander entfernt. Die Gestapostelle Osnabrück wies die Häftlinge in das AEL Ohrbeck ein und bestimmte über ihre Lebensbedingungen.
![]()
Im Jahr 2009 nutzten über 7.000 Menschen die Öffnungszeiten, Führungen, Besucherinformationen, Bildungsangebote und Veranstaltungen der beiden Gedenkstätten. Im gleichen Jahr fanden drei Workcamps mit 40 jungen Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus 11 Ländern statt. An einem internationalen Zeitzeugenprojekt mit Begegnungen auf der Krim/Ukraine und in Osnabrück waren Mitarbeiter beider Gedenkstätten, Schüler und Schülerinnen aus Simferopol und Osnabrück sowie ehemalige Zwangsarbeiter aus der Ukraine beteiligt.
![]()
GEDENKSTÄTTEN GESTAPOKELLER UND AUGUSTASCHACHT – ab November 2011
»Voll krass!?« Ganz schön mutig! 3-tägiges Programm mit Theaterpädagogik mehr
![]()
