Veröffentlichungen

Die Publikationen sind zu bestellen über das
Gedenkstätten-Servicetelefon
05405/8959270
Alternativ verwenden Sie das Online-Kontaktformular



Bücher                                                 > Filme


Birgit Dittrich. Das Geheimnis der Hüggelzwerge.
Der Hüggel ist ein kleiner Berg am Rand des Teutoburger Waldes. Hier lebt die neunjährige Adele mit ihrer Mutter, Bauer Franz und Oma Krempel auf einem Bauernhof.
Eines Tages ist der Kanarienvogel Felizitix auf mysteriöse Weise verschwunden. Gemeinsam mit ihrer Freundin Oma Krempel macht sich das Mädchen auf, den Vogel wieder zu finden.
Alles deutet darauf hin, dass es die Hüggelzwerge, die Adele bisher nur aus Geschichten und Legenden kannte, tatsächlich gibt und sie Felizitix entführt haben. Es beginnt eine abenteuerliche Suche, bei der Adele und Oma Krempel nicht nur neue Freunde, sondern auch Antworten auf viele Fragen finden.
Was ist zum Beispiel ein Hexenei? Wo kommen Zwerge eigentlich her und was haben Kanarienvögel mit dem Bergbau zu tun?
Preis: 9.90 Euro


Volker Issmer. Zahngold. Roman.  
Siegfried und Aaron stammen aus derselben Stadt in Schlesien. Aaron ist Jude und Überlebender des Holocaust. Siegfrieds Vater war NS-Funktionär. Er hat sich aus dem Gold der 1938 geplünderten und verbrannten Synagoge Zähne machen lassen, mit denen er sich vor Parteigenossen brüstete. So vermerkt es ein Memoirenbuch, auf das Aaron gestoßen ist. Seine Familie hatte seinerzeit das Gold für die Synagoge gespendet. Als einziger Überlebender taucht er bei Siegfried auf und fordert das Gold zurück. Aber Siegfrieds Vater ist seit vielen Jahren tot. Das bringt Aaron allerdings nicht von seiner Forderung ab.
Der Roman schildert, wie die Begegnung Siegfrieds Leben verändert und ihn zwingt, sich mit der eigenen Geschichte und der seiner Familie auseinanderzusetzen. Der psychische Druck führt zu seinem Zusammenbruch. Am Krankenbett kommt es zu einer unerwarteten Wendung.
Die Handlung spielt Mitte der neunziger Jahre und beruht auf einer wahren Begebenheit.
Preis: 12 Euro


Niederländer im verdammten Land.
Herausgegeben von Volker Issmer.

Im Zuge mehrjähriger Recherchen über die Geschichte des Arbeitserziehungslagers Ohrbeck im Osnabrücker Land knüpfte der Historiker Volker Issmer Kontakte zu den ehemaligen niederländischen Zwangsarbeitern Wim Genger, Phida Wolff und Marc Edelstein, die ihm Texte anvertrauten, in denen sie ihren erzwungenen Aufenthalt in der Region Osnabrück und die dort erlittenen Greueltaten beschrieben hatten. Während Phida Wolff seine Gedichte während seiner Zeit als Zwangsarbeiter verfaßte, schilderten Wim Genger und Marc Edelstein ihre Erlebnisse erst nach Jahrzehnten und für ihre Angehörigen. Eine kurze Darstellung Gerben Keizers über die Niederländische Christliche Gemeinde in Osnabrück während des Jahres 1943 sowie ein Brief Alje Huismans, in dem dieser der Mutter seines verstorbenen Freundes Albertus Borst über dessen Tod im Lager berichtet, ergänzen das Bild über das Schicksal der »Niederländer im Verdammten Land«
Preis: 14 Euro


Volker Issmer. Das Arbeitserziehungslager Ohrbeck bei Osnabrück. Eine Dokumentation.
Das in der Reihe Kulturregion Osnabrück erscheinende, mit Dokumenten, Fotos und Tafel ausgereicherte Buch will die weitgehend verschüttete Geschichte des Lagers wieder ans Tageslicht bringen und sie so dem Vergessen und Verdrängen entreißen.
Preis: 21 Euro
 


»... ich habe oft gedacht, ich schaff’ es nicht...«. Fremdarbeit von Papenburg bis Melle.
 Welchen Umfang und welche Formen der nationalsozialistische »Ausländer-Einsatz« in der Region Osnabrück angenommen hatte, soll diese Broschüre informativ und verständlich beschreiben. Sechs thematische Kapitel erzählen einen lange vernachlässigten Abschnitt, der Regionalgeschichte vom dichten Netz von über 600 Lagern bis zur Gedenkstättenarbeit in dei Gegenwart. Erinnerungen von ehemaligen Zwangsarbeitern aus Ost- und Westeuropa und zumeist niederländischen Überlebenden des von Dr. Volker Issmer erforschten »Arbeitserziehungslagers Ohrbeck« geben Einblicke in Erfahrungen von Menschen, die auf unterschiedliche Weise Opfer des Nationalsozialismus wurden. Historische Aufnahmen und Akten zeigen dagegen die Sichtweise deutlicher Mitarbeiter im nationalsozialistischen System der Zwangsarbeit.
Preis: 5 Euro


Geschichte bewusst machen. Gedenkstätten und Erinnerungskultur in Niedersachsen. Auf vergessenen Spuren.
Stiftung niedersächsischster Gedenkstätten in Kooperation mit Interessengemeinschaften niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen.
Preis: 5 Euro

 


Erneuerung der Erinnerung. Gedenkstätte Augustaschacht. Damals nicht, jetzt nicht, niemals.
Deutsch-niederländisches Kunstprojekt mit Truus Menger und Volker Johannes Trieb.
Preis: 12 Euro



 


Felix Trentmann. » ...die Spur aufgenommen:
Sowjetische Kriegsgefangene am Piesberg in Osnabrück«

Aus der Gedenkrede des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker anlässlich des 40. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945.
Preis: 9.80 Euro


Zwangsarbeit und »Arbeitszucht« am Beispiel Augustaschacht.
Wie kann es in einer gesitteten Welt so etwas Abstoßendes geben.  
Preis: 15.50 Euro



 





Filme
                                                 > Bücher


Der Hüggel.
Auf Spurensuchen im Osnabrücker Bergland.

Mit dem Hüggel, einem langgestreckten bewaldeten Bergrücken südwestlich von Osnabrück, verbindet manch einer Kindheitserinnerungen, einige Ältere noch weit mehr: außer verwunschenen Stolleneingängen, dem »Silbersee« oder Resten einer früheren Gruben- und Seilbahn auch Geschichten und Anekdoten vom einstigen Bergbau. Daraufgehen schließlich das heutige Stahlwerk und letztlich die Industriestadt Georgsmarienhütte zurück. Die Narben, die dieser Landschaft der Abbau von Eisenerz und Kalkstein zufügte, blieben, auch wenn sich die Natur inzwischen den Hüggel zurückerobert hat. In dem Film »Der Hüggel. Auf Spurensuche im Osnabrücker Bergland« kommen seine heutige Schönheit und seine Vergangenheit zum Ausdruck, in Bildern, Klängen, Gesprächen und seltenen Dokumenten, wie hier seit 900 Jahren Bergleute arbeiteten, Stollen in den Hang getrieben wurden und Tagebaue entstanden. Fossilien- und Gesteinsfunde künden von Dramen, die sich im Osnabrücker Bergland vor 300 Millionen Jahren abgespielt haben müssen. Ein dunkles Kapitel ist das einstige Arbeitserziehungslager Ohrbeck, wo 1944/45 die Gestapo Zwangsarbeiter u.a. aus den Niederlanden und der Ukraine drangsalierte. Daran erinnert seit 2008 die Gedenkstätte Augustaschacht.

Ein Film von Heinz-Ulrich Bardelmeier, Siegfried Burlager, Walter Frey, Peter Kolbe, Helmut Kühn, Peter Marchai und Werner Wessel.Regie: Peter Marchai. Sprecherin: Jutta Wermke. e-movie-Volkshochschule der Stadt Osnabrück 2008. Länge: 70 Min, Preis: 12 Euro 


Sicherungskopie der Erinnerung.
Osnabrück und Osnabrücker im »Dritten Reich«.

In 15 Interviews berichten Menschen aus Osnabrück und dem Umland davon, wie sie die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit erlebt haben. Unter ihnen sind jüdische Bürger, die von Verfolgung, Deportation und Neunanfang erzählen, ausländische Arbeiter, die in Osnabrück Zwangsarbeit leisten mussten, aber auch »normale Deutsche«, die ihre Jugend in der Stadt verbrachten und in dem Krieg bei Wehrmacht und Waffen-SS dienten.

Ein Film von Michael Kaiser und Sebastian Weitkamp.
Preis: 12.50 Euro


nach oben
Bildung