Die Geheime Staatspolizei
in Osnabrück

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GEDENKSTÄTTE GESTAPOKELLER – Sonntag, 5. März 2017, 15 Uhr

Zentrale des Terrors. Die Geheime Staatspolizei in Osnabrück
Filmdokumentation und Aussprache
 
Auch in Osnabrück existierte ab 1933 eine Dienststelle der Geheimen Staatspolizei. Sie war in den folgenden Jahren wesentlich verantwortlich für die Durchsetzung vielfältiger NS-Terrormaßnahmen. Dazu gehörten unter anderem die Unterdrückung von politischen Gegnern und Andersdenkenden, die Durchsetzung der Zwangsarbeitsmaßnahmen und die
Deportation der jüdischen Bürger. Nach dem Krieg kamen nicht wenige Beamte der Osnabrücker Dienststelle glimpflich davon und konnten sich fast nahtlos in die Gesellschaft der jungen Bundesrepublik integrieren.

Der Historiker Dr. Sebastian Weitkamp gibt in seinem Vortrag am Sonntag, den 5. März 2017, um 15 Uhr in der Gedenkstätte Gestapokeller im Schloss Osnabrück einen Überblick über Aufbau und Aktionen der Gestapo vor Ort und stellt dabei auch die Karrieren einiger ausgewählter Beamter vor. Dr. Sebastian Weitkamp arbeitet in der Gedenkstätte Esterwegen und lehrt an der Universität Osnabrück.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule Osnabrück, des Kulturgeschichtlichen Museums / Felix-Nussbaum-Haus, sowie der Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht ist frei.


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