»Der Kaiser rief
  und alle, alle kamen«

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GEDENKSTÄTTE AUGUSTASCHACHT – Freitag, 27. Mai 2016, 19 Uhr

»Der Kaiser rief und alle, alle kamen«
Eine Text-Bild-Ton-Collage vorgetragen von Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums »In der Wüste«

Die Veranstaltung ist eine bildgestützte Lesung höchst unterschiedlicher Texte verschiedener Autoren, rangierend von Romanauszügen, Tagebuchaufzeichnungen, Auszügen aus Biografien usw. bis hin zu Gedichten, Liedtexten und Einträgen in Poesiealben. Man kann das Projekt als eine »kaleidoskopische« Lesung oder Text-, Ton- und Bildcollage bezeichnen, da sie alle Textsorten und Ereignisse kontrastierend darbieten soll.

Es erscheint besonders sinnvoll, wenn Jugendliche, die in etwa dieser Altersgruppe entsprechen, die Texte lesen, wodurch dem Publikum auf besonders deutliche Art und Weise klar werden dürfte, dass eben diese Jugendlichen vor 100 Jahren von dem Kriegsgeschehen unmittelbar betroffen gewesen wären.

Die zahlreichen, die Lesung stützenden Bilder sind nicht nur als Illustration des Leseinhaltes gedacht, sondern sollen im weiteren Sinne Bezüge herstellen, die über den Text hinausgehende Assoziationen im Betrachter auslösen sollen.

In die kontinuierliche Lesung der Auszüge aus dem Tagebuch von Elfriede Kuhr (in: Peter Englund, Schönheit und Schrecken) werden kontrastierend Szenen unter anderem aus den Büchern »Gespenster am Toten Mann« (Paul Coeles und Enghoffer, 1931)
und natürlich auch aus »Im Westen Nichts Neues« (Erich Maria Remarque, 1929) eingeblendet, aus denen klar wird, wie 18- bis 20jährige junge Menschen den Krieg erlebten.

Das Ruller Haus hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Reihe von Lesungen zum Ersten Weltkrieg unter dem Titel »Der Kaiser rief und alle, alle kamen« an verschiedenen Orten in Stadt und Landkreis Osnabrück mit Oberstufenschülerinnen und -schülern der jeweiligen Gymnasien durchzuführen. Die Text-, Bildauswahl und Regie übernahm Burkhard Imeyer.

Die erste Lesung dieser Art fand im November 2014 im Ruller Haus statt, die zweite im Kulturzentrum Hasemühle in Bersenbrück, die dritte im Gymnasium in der Wüste in Osnabrück und die letzte im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück.

Die begeisterte Resonanz des Publikums und durchweg sehr positive Kritiken in der Presse veranlassen uns nun, mit der Gruppe des Gymnasiums in der Wüste die 5. Lesung in der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck am Freitag, den 27. Mai 2016, um 19.00 Uhr durchzuführen.

Der Eintritt ist frei. Kartenreservierungen sind unter Tel. 05405 8959270 oder info@augustaschacht.de möglich.

> Flyer zur Veranstaltung (pdf)


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